Diese Route führte durch weniger bekannte Gassen der Regensburger Altstadt. Sie verband Geschichte und Fotografie und zeigte eine Stadt, in der mittelalterliche Architektur und das damalige Leben eng miteinander verwoben waren. Zwischen alten Handelshäusern, Handwerkergassen und stillen Durchgängen entstand ein besonderer Blick auf Regensburg.
Jede Gasse besaß ihren eigenen Charakter. Mal öffneten sich überraschende Blickachsen auf historische Fassaden, mal lenkten enge Durchgänge den Blick auf kleine Details: verwitterte Türen, alte Hauszeichen, Kopfsteinpflaster oder das Spiel des Lichts auf jahrhundertealten Mauern. Gerade diese unscheinbaren Motive verliehen der Stadt ihre besondere Atmosphäre.
Die Streetfotografie lebte dabei von Geduld, Aufmerksamkeit und dem richtigen Moment. Ein Sonnenstrahl, eine vorbeieilende Person oder ein kurzer Blick genügte oft, um ein Bild entstehen zu lassen, das die Stimmung eines Ortes einfing. So wurden die Gassen selbst zur Bühne, auf der Geschichte und Alltag zusammentrafen.
Zum Abschluss führte der gemeinsame Weg ins Orphée. Bei einem Frühstück und in entspannter Atmosphäre konnten die Eindrücke des Rundgangs noch einmal ausgetauscht werden. So fand die Route einen geselligen Abschluss und ließ den Tag mit Geschichte, Fotografie und gemeinsamen Erlebnissen ausklingen.



