Interviews

Hallo Wolfgang,
vielen Dank dass du dir die Zeit nimmst ­čÖé

Warum wurdest du FCR Mitglied und wie lange bist du schon dabei?

Auf den FCR wurde ich durch unsere Dagmar aufmerksam. Ende 2019 habe ich meinen ersten Stammtisch besucht und dann auch schon bald den Aufnahmeantrag gestellt. Mir gef├Ąllt das Zusammensein mit Gleichgesinnten zum Fachsimpeln und zum Austausch untereinander. Nat├╝rlich auch die gemeinsamen Aktivit├Ąten.

Welche Aufnahmebereiche bevorzugst du?

Landschaft, Natur und Reise. Coronabedingt trat letzteres in der j├╝ngsten Vergangenheit doch sehr in den Hintergrund. Ich habe allerdings nie reine Fotoreisen unternommen, sondern bin verreist und habe dabei halt fotografiert. Was mir in letzter Zeit sehr viel Spa├č macht, ist die Streetfotografie. Die Sandra nahm mich mal mit zur Regensburger Fotogruppe ÔÇ×On TourÔÇť, die sich normalerweise jeden Mittwochabend in der Regensburger Altstadt trifft. Es gibt Themenvorgaben, ist aber alles nicht so tierisch ernst.

Weniger zugetan bin ich der Studiofotografie, der Portrait- und Auftragsfotografie und allem, bei dem man zus├Ątzliches Equipment und spezielle Beleuchtung etc. braucht. Allerdings, das Model-Shooting mit Dominik Zahorka in der Regensburger Altstadt hat mir gut gefallen. Auch das k├╝rzlich veranstaltete Lightpainting war nicht mein Ding, so dachte ich. Aber als ich jetzt die Ergebnisse sah, Wow! Falls es eine Wiederholung gibt, will ich dabei sein. Ich will niemals mehr nie sagen und offen sein f├╝r Neues.

Mit welchem Equipment bist du unterwegs?

Mit Leica; der Leica CL (APS-C) und zwei Vollformaten, der Q und der SL2-s. Die Q ist eine Kompakte mit festem Objektiv und manueller Einstellm├Âglichkeit ├Ąhnlich der Fuji X100, nur eben Vollformat. Die beiden anderen haben den gleichen L-Mount und durch die L-Mount Allianz mit Panasonic und Sigma sind auch deren Objektive direkt adaptierbar.

Anfangs hatte ich zwei Nikons (D70s, D40). Dann, als Fuji die X100 rausbrachte, musste ich die unbedingt haben. Dazu gesellten sich eine Kompakte aus der X-Serie (X10) und die X S1, eine Bridgekamera. Im staubigen Afrika war die auf Safari ideal. Mit einer ├Ąquivalenten Brennweite von 24 ÔÇô 624 mm brauchte ich keine Objektive wechseln und war mit ausreichend Tele ausgestattet.

Schlu├čendlich wollte ich doch wieder mit Wechselobjektiven arbeiten und bin durch Einfluss eines Freundes bei Leica gelandet. Mir gefallen die wertige Verarbeitung, die einfache Bedienung und vor allem die tollen Optiken. Alles andere habe ich inzwischen verkauft.
Gibt es fotografisch gesehen Vorbilder f├╝r Dich?

Eigentlich nicht so richtige Vorbilder. Ich lasse mich von guten Fotos inspirieren und lese gerne allerlei B├╝cher rund um das Thema Fotografie. Aktuell lese ich ein Buch ├╝ber die Kunst der Wahrnehmung. Meinen eigenen Stil habe ich noch nicht so recht gefunden. Aber wie hei├čt es so sch├Ân: ÔÇ×Der Weg ist das ZielÔÇť.

Gibt es ein Zubeh├Âr auf deiner Liste, auf dass du im Nachhinein gesehen, gerne verzichten k├Ânntest (der klassische „ich brauche das unbedingt weil“ und dann wird es kaum genutzt ­čśâ)

Ja, eine Nahlinse f├╝r Makroaufnahmen zum aufschrauben auf ein vorhandenes Objektiv. Mit den Ergebnissen war ich weniger zufrieden. Mein Lumix-Zoom 70 ÔÇô 300 erlaubt einen Abbildungsma├čstab von 1:2. Das reicht mir und das nutze ich hin und wieder. Ich bin nicht der typische Makrofotograf.

Vielen Dank f├╝rs Mitmachen Wolfgang!